hartmann 21 präsentiert: Alexander Lonquich

16. Mai 2017 (Ausstellung bis 18. Oktober 2017)

Alexander Lonquich – Grenzgänge: Karl Amadeus Hartmann und Robert Schumann

Konzert mit Grafiken von Alfred Hrdlicka

Konzert, Gespräch, Ausstellung, Vortrag; mit Alexander Lonquich (Piano), Andreas Hérm Baumgartner(Gesprächsleitung)

Ort:
Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft
Franz-Joseph-Str. 20
80801 München
(U3/U6 Giselastraße)

Beginn: 20.00 Uhr

Kartenreservierung:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel: 089 347 967

Werke von Karl Amadeus Hartmann und Robert Schumann

 

Das Veranstaltungskonzept aus Konzert, Vortrag, Gespräch und Ausstellung möchte den Zuhörer zum Miterleben von Grenzgängen besonderer Art einladen: sowohl Hartmanns kapitale Klaviersonate „27. April 1945“, komponiert unter dem Eindruck der Märsche der Häftlinge des KZs Dachau Richtung Alpen, als auch Schumanns Zyklus der „Davidsbündlertänze“ (er bezeichnete sie als Toten- und Veitstänze) thematisieren menschliche Grenzerfahrungen. Facettenreich ergänzt wird das Konzert um Grafiken des österreichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka, dessen Werk dem Credo „Aufdeckung statt Flucht“ gehorcht, die Wunde im Alltäglichen sucht und – gleich Hartmann und Schumann – an die Empathie-Fähigkeit des Betrachters appelliert.